Kanada 2007 (07.08. bis 02.09.)


Letztes Update: 19.11.07

Reiseroute 1. Woche 2. Woche 3. Woche 4. Woche

Aktuelles

(19.11.) Reisekosten  -  Fotos  -  Mängelrüge WoMo  -  Husky

Der Urlaub liegt jetzt schon wieder Monate zurück und auch die diversen Kreditkarten- Rechnungen sind mittlerweile vollständig eingetroffen. Rückblickend kann man wohl sagen: Billig wars nicht! Aber das hatten wir eigentlich auch nicht erwartet. Und in Anbetracht dessen, was wir uns - sozusagen einmalig und zur Hauptsaison - geleistet haben, wars wohl OK. Ein kleiner Trost beim Studium der diversen Abrechnungen war, dass die Einzelpositionen in EUR günstiger ausfielen als wir sie vor Ort (in CAN$) eingeschätzt hatten. Da kam eben doch der hohe Euro-Kurs von ca. 1,43 zur Geltung, während wir vor Ort immer eher 1:1 gerechnet hatten.

Was die Sprit-Preise betrifft: Das haut mittlerweile mächtig rein, denn die Zeiten, wo Sprit in USA und Kanada spottbillig war, sind längst vorbei. Mit Preisen von über 1 $ pro Liter und einem Tankinhalt von 180 Litern lag unsere durchschnittliche Tankrechnung so zwischen 150 und 200 Dollar. Bei einem Verbrauch von 30 Liter / 100km und knapp 4000 km Gesamtstrecke läpperte sich das auf schlappe 1200 CAN $ bzw. 850.- EUR zusammen ...
Jetzt zu den Fotos: Wir haben für die unmittelbare Familien-Berichterstattung auf die Schnelle eine Diashow mit 260 Fotos zusammengestellt. Insgesamt haben wir aber um die 2000 Fotos!

Kurzum: Die Ausarbeitung eines wirklich ausgereiften Dia-Vortrags kostet noch mal einige Zeit. Die Kurzversion können wir aber immer zeigen!

 

Ein eher unerfreuliches Kapitel ist im Nachhinein unsere WoMo-Anmietung: OK, wir haben das WoMo wie gebucht bekommen, aber es gab doch schon bei der Übernahme in Whitehorse ein paar Mängel (Generator funktioniert nicht, Abwasser-Tankanzeige funktioniert nicht), und unterwegs kamen weitere dazu. Das Hauptproblem war ein Kurzschluss irgendwo in der Bordelektrik, der dazu führte, dass nur wenige Steckdosen funktionierten und wir in der Elektro-Zentrale (direkt unterm Bett) immer eine gewisse Geräuschkulisse hatten. Alles in allem nichts wirklich Schwerwiegendes, aber doch so nervig, dass wir den Reisepreis deswegen mindern wollten.

Da stellen sich aber die beteiligten Firmen CANUSA und CanaDream gerade quer: Sie lehnen jegliche Erstattung ab und machen sich dabei nicht mal die Mühe, unsere Einwendungen genau zu prüfen. Aus heutiger Sicht können wir daher momentan bzgl. Buchungen bei CANUSA oder CanaDream nur zur Vorsicht raten!

Husky: Wir haben ihn seit unserer Verabschiedung am 15.08. nicht mehr gesprochen!

Obwohl wir's ein paar Mal probiert haben. Er war halt auch unterwegs: beim Bootfahren? beim Jagen?

Genau wissen wir's nicht, aber es gibt Anzeichen dafür, dass Husky in Kürze wieder seinen Winterurlaub in Deutschland antreten wird. Na dann bis demnächst ...

Wir freuen uns aufs Wiedersehen, es gibt ca. 2000 Fotos abzuarbeiten ...  


Reiseroute

Die Eckdaten standen seit April:
  • Flug nach Whitehorse am 07.08.
  • Kanu-Tour mit 'Husky'
  • Am 15.08. WoMo-Übernahme
  • Am 31.08. WoMo-Rückgabe
     in Vancouver
  • Rückkehr am 02.09.


Wir sind uns im Klaren: Unsere Reiseroute deckt nur einen ganz kleinen Teil Kanadas ab

Nebenstehend ist unsere

Komplette Reiseroute

skizziert.

Die Karte ist als "klickable map" mit den entsprechenden Abschnitten meines Reiseberichts verlinkt.

Alternativ gibts hier eine Kurz-Zusammenfassung unserer Reise, bei der man ebenfalls die einzelnen Stationen anklicken kann:


1. Woche

(07.08.) Anreise

Wer hätte gedacht, dass uns bei der Anreise die Zugfahrt von München nach Frankfurt das größte Kopfzerbrechen machen würde. Der Tarifstreit der Bahn mit der GDL machte es möglich! Letztlich sind wir dann aber doch pünktlich per Bahn in FFM angekommen. Dass wir in Pasing erst mal in den falschen Zug eingestiegen sind, ist eine andere Geschichte ...

Nur 20 Minuten nach Abflugzeit FFM kamen wir in Whitehorse an, wurden dort von "Husky" in Empfang genommen und in seiner Hütte einquartiert. Das Wetter war mäßig bis saumäßig, aber die Vorhersage angeblich gut.


1. Frühstück in Husky's Hütte

(08.08.) Whitehorse
Schon an unserem zweiten Tag lichteten sich die Regenwolken, wir machten einen Trip durch Downtown Whitehorse (22.000 EW), auf einen der letzten Raddampfer (die Klondike), und zu den Lachstreppen am Yukon.

Die S.S. Klondike, einer von 3 noch erhaltenen
Raddampfern (von früher 240)


Größte Lachstreppe (Fishway) der Welt:
Heute sind schon 7 Stück aufgestiegen
(09.08. bis 13.08.) Nisutlin River Kanu-Tour - 137 km auf dem Fluss (und noch 11 km auf dem See)
Wegen dem Wetter waren wir ja etwas skeptisch gewesen, und so manche(r) hatte auch etwas Bammel vor der großen 5-Tage Tour weitab jeglicher Zivilisation. Aber Husky hatte alles perfekt organisiert und auch das Wetter spielte grandios mit.

So hatten wir eine fantastische Tour mit 4 Übernachtungen auf Sandbänken am Flussufer. Insgesamt legten wir 148 km in völliger Wildnis zurück, bevor wir dann am 5. Tag nach kräftigem Paddeln übern See in Teslin wieder den Alaska Highway und damit die Zivilisation erreichten. Hier erst mal ein paar Fotos. Details gibts (vielleicht) später.


Es muss schon so einiges mit ...


Vor allem auch ein Kanu


Oder besser gesagt: drei


Auf dem Weg zum "Einstieg"


Das Expeditions-Team am Start


Es geht los: 148 km liegen vor uns


Erstes Camp am Flussufer


Ein Grizzly war schon da! 


Abendstimmung am Nisutlin River


Angelerfolg: Ein Hecht am Haken


Start zur nächsten Etappe


Zweites Camp


Grandiose Flusslandschaft


Frischwasser pumpen


Zwischenstopp an einer Sandbank mit viel Treibholz


Letztes Camp: Sandstrand und Sonne 


Der letzte Kilometer: Gleich nach der Brücke (Alaska Highway)
 sind wir am Ziel


Wir haben keinen gesehen, aber es gibt sie!


"Einkehrschwung" im Yukon Restaurant in Teslin


2. Woche

(15.08. bis 21.08.) WoMo-Übernahme - Skagway - Cassiar Highway
Am 15.08. haben wir in Whitehorse unser Wohnmobil (hier: RV) übernommen. Jetzt war auch der Augenblick gekommen, uns von 'Husky' zu verabschieden (Bis zum Winter, dann kommt er wieder nach Deutschland).

Wir kauften erst mal ordentlich ein und machten uns dann auf den Weg nach Skagway, Alaska.


WoMo-Übernahme in Whitehorse


Abschied von Husky (2.v.r.) 


Großeinkauf im Superstore


Unterwegs Richtung Skagway auf dem Klondike Highway


Downtown Skagway 


Der historische Red Onion Saloon


Immer noch ordentlich was los


Bis zu 16 verschiedene Biere "on Tap"


Die Goldgräber-Eisenbahn über den White-Pass ...


... läuft immer noch für Touris ...


... insbesondere für Kreuzfahrt-Passagiere


Sondereinlage: Flug über die Glacier Bay


Hoch über Skagway 


Dann die Gletscher hinauf


Grandioses Panorama über Gebirge ...


... Gletscher, Eisberge 


Zurück in Skagway:
Schnecki fischt einen Lachs

Weiter gings über Watson Lake auf den Cassiar Highway: 725 km durch die Wildnis von Northern British Columbia


Weltbekannt: Der Schilderwald von Watson Lake


Neben München haben wir auch G'zell
 und Gernlinden gefunden 


Der Alaska Highway bei Watson Lake im Abendlicht


Cassiar Highway


Tolle Seenlandschaft! Aber: Kann man da auch baden?


Yeah, man kann!


Overnight Stop in Tatogga


Ganz schön bärtig mittlerweile!


Das lässt sich ändern ...


Die Chefin fährt und gibt nebenbei Anweisungen: Aufgemerkt!


Somewhere in Canada


Bear Glacier - Auf dem Weg nach Stewart

In Stewart / Hyder ist der "Fish Creek" eine der größten Attraktionen. Man kann dort Bären beim Lachs-Fischen beobachten. Unser erster Versuch war erfolglos, aber der zweite dafür umso ergiebiger: 5 Bären!  


Bär Nummer Eins streift durch den Fluss


Bär Nummer 2 hat 3 "Kleine" im Schlepp


Familien-Fress-Orgie 


Grenze Kanada / USA bei Hyder


Auf unserem Campingplatz


Einer der wenigen Läden in Hyder


Im Saloon sind die Wände mit $$$ tapeziert


3. Woche

(22.08. bis 29.08.) Von Prince George nach Vancouver Island
Nach dem zweiten kleinen Alaska-Abstecher gings dann recht zügig den Rest des ca. 700 km langen Cassiar Highway hinunter und wir trafen auf den Yellowhead Highway, die Verbindungsstraße von Prince Rupert nach Prince George. In Barkerville war erst mal etwas Historie bzw. Goldgräber-Romantik angesagt, ebenso im Cottonwood-House und an der Hat Creek Ranch.

In Richtung Fraser Canyon veränderte sich die Landschaft von einer lieblichen Seenwelt in eine eher schroffe Bergkulisse mit kärglicher Vegetation. In Whistler schließlich begaben wir uns unters Biker-Volk (unglaublich, was an dieser Skistation auch im Sommer los ist!), um dann mit der Fähre nach Vancouver Island überzusetzen. Hier gabs Regenwälder und kilometerlange Sandstrände am Pazifik zu bewundern.


Goldgräberstadt Barkerville


Main Street Barkerville


Mal wieder ein Bär ...


... und ein Adler!


Die größte Goldpfanne der Welt in Quesnel


Am Watch Lake


Endlich ein dicker Fisch!


Schnecki trägts mit Fassung


Der Fraser Canyon bei Lillooet


Kanadische Steppe


Bierprobe in der Whistler Brewery


Auch mit dem Radl kann man Lift fahren


Riesen-Hotels und weltgrößter Biker-Park

Von der Horseshoe-Bay (nördlich von Vancouver) setzten wir dann nach Vancouver Island über, um dort Wale, Regenwald und Pazifik-Küste zu besichtigen ...


Ankunft in Tofino an der Pazifik-Küste


Voll ausgerüstet zum "Wale watschen"


Gesehen haben wir welche, aber zum watschen waren sie zu weit weg!


Long Beach im Pacific Rim National Park: 16 km lang


Der Blick vom Radar Hill war hart erkämpft (40min Fußmarsch)


4. Woche

(30.08. bis 02.09.) Victoria, Vancouver - und das wars dann!


Inner Harbour Victoria


Laden in Chinatown Vancouver


Blick über Downtown Vancouver


(C) 2007 Gerhard Fenzl