| MÜNCHEN | Montag, 13. Oktober 2003 |
| Sport | |
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Der Rekord-Marathon Fast 11 000 Athleten laufen durch die City, trinken dabei zigtausend Liter Wasser und essen 21 000 Bananen Der vierte Münchner Medien-Marathon hat am Sonntag die Erwartungen der Sportler und der Zuschauer an den Straßenrändern mit gleich mehreren Rekorden übertroffen. Tausende Münchner jubelten an der 42,195 Kilometer langen Strecke der bislang unerreichten Zahl von knapp 11 000 Läufern zu, deren Feld um 12.19 Uhr an der Ziellinie im Olympiapark von dem Äthiopier Gamachu Roba mit mehr als dreiminütigem Vorsprung angeführt wurde: Mit einer Zeit von 2:19,26 Stunden unterbot der 22-Jährige, der für den ASC Darmstadt gestartet war, um fast vier Minuten die Bestzeit des Vorjahres und hängte auch den Lokalmatador Dennis Pyka ab. Vor allem auf dem Marienplatz, an der Ludwigstraße und in Schwabing jubelten die Zuschauer ihren athletisch ambitionierten Bekannten und deren Mitstreitern zu. Die Polizei kümmerte sich mit 150 Einsatzkräften um die Sicherung der Strecke und den umgeleiteten Verkehr, unterstützt von 220 Ordnern des veranstaltenden Vereins für City-Marathon München. Die Sportler wurden von acht Sportärzten, 180 Rotkreuzhelfern und 144 Streckenposten auf ihrem Weg vom Olympiapark durch Schwabing, den Englischen Garten, Bogenhausen, Berg am Laim, Haidhausen und zurück durch die Innenstadt betreut. Mehrere 10 000 Liter Mineralwasser und 21 000 Bananen verschlangen die gehetzten Läufer unterwegs. Schwerer wiegende Verletzungen wurden von den Sportärzten nicht gemeldet. Und auch aus Sicht der Polizei verlief die Veranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle. In sportlicher Hinsicht war beim vierten Medien-Marathon vor allem auf die weibliche Favoritin des fachlich versierten Publikums Verlass: Schnellste Frau wurde, wie bereits im Vorjahr, mit einer Zeit von 2:44,57 Stunden die 34 Jahre alte Triathletin Silke Fersch aus Sulzbach-Rosenberg. (Seite 39) phw |