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Letztes Update: 16.08.01
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STM-Frühjahrs-Marathon 2001: Regensburg, 27. Mai |
Der Stammtisch Menzing war heuer in Regensburg mit dabei!
Weitere Informationen gibt's hier! Erst Anfang August gab's
die Urkunden
und das Ergebnisheft!
Das Lauf-Wetter: ... war härter als es die Yahoo-Vorhersage erwarten ließ!
Die Strecke: ... ist im Altstadtbereich sehr schön, außerhalb davon hat sie allerdings deutliche Längen - und kaum Schatten!
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Es war ein tolles Wochenende! Die Ergebnisse: Trotz hoher Temperaturen gab's einen neuen Strecken-Rekord!
Ein neuer Stammtisch-Rekord war zwar nicht drin, aber es wurden wieder tolle Zeiten gelaufen. Besonders bemerkenswert:
*) Ein Problem mit der Chips-Wertung führte leider dazu, dass die Schnecki-Zeit zunächst nicht offiziell erfasst wurde. Ihr hartnäckiges Reklamieren hatte jedoch Erfolg: Im Ergebnisheft ist sie nun drin - und eine Urkunde gab's dann wohl auch. Mit meiner Zielfoto -Recherche lag ich aber gar nicht schlecht: Nur 1 Sekunde daneben!
Wir wurden vor, während und nach dem Lauf kräftig unterstützt von unseren Fans: Trudi, Uli, Bea und Thomas Herzlichen Dank dafür!
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Es war ein heißes Sommer- und Laufwochenende. Hier der Foto-Bericht: |
| Freitag, 25.5., Reisetag - und "Laß ma's Krachen-Abend" |
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Peter päppelt sich mit
Bananen-Chips |
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Die Vorhut ist
heute schon in Regensburg eingelaufen, allerdings nicht per Pedes, sondern
mit dem Zug. Unsere "Bahnbeauftragte" Rübe hat alles
organisiert, so dass wir bequem und preiswert anreisen konnten. Am Bahnhof
nahm uns gleich Winni's Bau-Ingenieur-Spezl Thomas in Empfang. Er sorgte
auch für den Taxi-Service zum Hotel ("normalerweise derf ma da gar
net fahr'n, aber ihr seid's ja Anlieger").
Am Haid-Platz direkt im Zentrum warteten bereits die Fans Trudi und Uli auf uns, und nach schnellem "Check In" ging's weiter in's Orpheé zum Essen. Dort gab's zwar keine Nudeln, aber das Essen war trotzdem recht lecker. Das bessere Bier gab's dann später im Brauhaus (hier wird nur selbstgebrauter Gerstensaft gezapft), dort hielt auch unser Präsident Winni die erste Rede - in bisher ungekannter Prägnanz und Kürze! Dann klang der Abend allmählich aus, die Eisdielen waren schon geschlossen und auch an der Hotelbar war nichts mehr los ... Morgen seh'n wir weiter! |
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| Samstag, 26.5., Relax Day |
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Am Samstag ging's erst mal auf eine gemässigte Sightseeing-Tour durch die Regensburger Altstadt. Erste Mitbringsel wurden eingekauft, ansonsten genoß man das Kaiserwetter! | ![]() |
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Dann musste man sich allerdings auf's "Carbo-Loading"
bzw. auf's ebenso wichtige Auffüllen der Flüssigkeits- Speicher
konzentrieren.
Bei der Restaurant- und Kneipen- Dichte, die Regensburg zu bieten hat, war das aber kein Problem. Im Lauf des Nachmittags meldeten sich auch die Teams Roland - Schnecki - Flori sowie Üff - Borromini per Handy bei uns (in solchen Fällen haben Handies tatsächlich eine gewisse Daseins- Berechtigung!) |
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Das große Meeting war dann am Start-
und Ziel- Gelände. Der Infineon- Parkplatz war in eine Art Volksfest-
Platz verwandelt worden, und Woidl's Party-Büchse sorgte zusammen
mit dem prächtigen Wetter für ausgelassene Biergarten- Stimmung.
Weitere Impressionen: |
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![]() Becher ohne Ende beim Kinderlauf |
![]() Der Titel-Sponsor schwebt über allem |
![]() Sogar Fallschirm-Springer gibt's ... |
![]() ... und sie finden viel Beachtung! |
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| 27.5. Race Day Es ging früh los: Frühstück ab 6:30h, Abmarsch vom Hotel um 7:30h, einige Probleme mit dem Regensburger Nahverkehr, dann ist aber doch alles "im Grünen Bereich", und: Kein Wölkchen am Himmel und schon früh am Morgen ist's recht warm! Ein paar Bilder vor dem Start ohne weiteren Kommentar: |
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| Das Rennen selbst hat jeder
individuell erlebt. Einig sind wir uns wohl darin, dass es heiß war,
und dass die "Ost-Schleife" (zum Hiendl 'naus) deutliche
Längen aufweist. Der "Gegenverkehr" vor und nach dem
Wendepunkt bei km 10 und 31 hatte immerhin den Vorteil, dass man so
manchen Mitläufer gesehen hat, und ungefähr einschätzen konnte, wie
weit er/sie vor/nach einem selber ist.
Stimmung und Versorgung auf der Strecke waren gut, das Publikum und die Bands waren - wie erwartet - hauptsächlich auf die Altstadt konzentriert, in den Außenbereichen ging's entsprechend ruhiger zu. Das Halbmarathon-Ziel war zwar auch für die Marathonis sehr verlockend, aber die, die wirklich wollten, schafften's auch, sich an der entscheidenden Stelle links zu halten und auf die zweite, ruhigere Runde einzuschwenken ... Rausgerissen hat's natürlich unsere Fan-Gruppe (die mit den gelben Luftballons): Bei km 2, 17, 24 und 38 war sie präsent, feuerte an, spendete Trost, und auch das ein oder andere Power-Kügelchen wechselte hier den Besitzer. Die Wichtigkeit dieser Fan-Unterstützung können wohl nur Läufer richtig beurteilen ... Das Ziel war für alle das Gleiche, und trotzdem ist's für jeden ein ganz spezieller Augenblick, wenn man's endlich geschafft hat. Der Veranstalter hat schon am Sonntag abend die individuellen Zielfotos und sogar die Zieleinläufe als Video-Clips ins Web gestellt. Ein toller Service! Hier also die ZIEL-Fotos (die eingeblendeten Zeiten sind Brutto-Zeiten): |
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| Dem Zieleinlauf schloss sich dann der angenehmere Teil des angebrochenen Tages an: Baden, Relaxen und Flüssigkeit Nachtanken im Westbad! Auf der Liegewiese versammelte sich schließlich unser ganzes Marathon-, Halbmarathon- und Fan-Volk. Und wir hatten viel Spaß hier, bis dann die einzelnen Gruppen wieder in Richtung Heimat aufbrechen mussten ... |
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| Die Aktiven ... und ihre Fans: |
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| Heimfahrt: |
| Bereits am Sonntag ging's
wieder nach Hause: Wir (Peter, Winni, Mandi, Rübe und ich) nahmen den
Zug und ergatterten dort trotz erheblichem Andrang noch ein paar
passable Sitzplätze.
Die anderen waren per Auto unterwegs und schafften's ebenso problemlos nach M.
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| Die Marathon-Feier: ... fand dann am Sonntag abend im Grünen Baum in Obermenzing statt - bei immer noch sehr hohen Temperaturen im Biergarten! |
Nachdem Marathonis ja bekanntlich Ausdauer-Sportler sind, mußte die ein oder andere Halbe nach Schankschluß der Gartenschänke noch von drinnen geholt werden. Der Flüssigkeitsverlust war heute eben besonders hoch ... |
Und: Es gab mal wieder eine Serviette!
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Und das war's dann für diesmal aus Regensburg!
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(31.5.) Die Mittelbayerische Zeitung berichtet: Dimitri Kapitonov zermürbt die
afrikanische Konkurrenz
Von Heinz Gläser, MZ REGENSBURG. Als wäre nichts gewesen. Dimitri Kapitonov wirkte so emotionsgeladen wie einer, der ein zweites Streichholz aus der Schachtel holt, weil der Wind das erste ausgeblasen hat. Nebenan hüpfte sein emsiger Manager verbal über die Weltkarte. „Fukuoka, Eindhoven, Frankfurt, New York, Boston...“ Aus Czeslav Zapalla sprudelte es nur so heraus. Mit dieser Leistung, wollte er sagen, steht seinem Schützling nun die große (und lukrative) Marathon-Welt offen. In der Tat: Dimitri Kapitonovs Auftritt am Sonntag beim „Sports Experts Marathon Regensburg“ war ein „gigantischer“, wie Organisator Jo Schindler jubelte. Der 33-Jährige aus St. Petersburg rannte in 2:12,18 Stunden zu einem neuen Streckenrekord. Die Bestmarke des Marokkaners Hicham Chatt von 1999 (2:13,43) ist nur noch Makulatur.
Im Windschatten des schnellen Russen purzelten weitere Bestmarken. 70.000 Zuschauer beim 11. Regensburg-Marathon - so viele wie nie zuvor. 6300 Athleten in den Konkurrenzen Marathon, Halbmarathon und Speedskating sowie weitere 1200 in den Rahmenwettbewerben - klar: neuer Rekord. Veranstalter LLC Marathon kann sich die Hände reiben. Mit einem Auto im Wert von rund 26.000 Mark und 15.000 Mark Siegprämie verlässt Kapitonov Regensburg. Er hat damit lediglich seine eigenen Erwartungen an sich erfüllt: „Ich wollte gewinnen - und den Streckenrekord.“ Weil, wie der Manager radebrechend erläuterte, „ohne Auto ist nicht viel Geld“. Und den Skoda gab´s eben nur für eine Zeit unter 2:13,43. Selbst die schwüle Hitze stand dem Vorhaben nicht im Weg: „Völlig egal“ seien ihm die Bedingungen, tönte der Eindhoven-Sieger von 1999 und Tokio-Dritte 2001. Kleinere Brötchen - zeitlich wie finanziell - backte Valentina Delion, die Überraschungs-Siegerin aus Moldawien. Mit 2:43,35 lag die 27-Jährige rund acht Minuten über dem Streckenrekord der Polin Karina Szymanska und muss sich mit der Siegprämie von 2000 Mark bescheiden. Im Halbmarathon triumphierten Christian Schütz vom TSV Ergoldsbach (1:12,05) sowie eine in Amberg lebende US-Amerikanerin: Megan Ratermann überquerte nach 1:21,42 Stunden den Zielstrich. Die Dramaturgie des Rennens: Die Riege der Stars aus Osteuropa und Ostafrika schien zunächst den sportlichen Leiter Christoph Kopp (Berlin) eines Schlechteren belehren zu wollen. „Kontrolliert“ sollten Kapitonov & Co. angesichts der Temperaturen die 42,195 km angehen - und legten stattdessen ein höllisches Tempo vor. „Ich musste fast bremsen“, kommentierte Kopp die Halbmarathon-Durchgangszeit von 65,26 Minuten. Nicht mehr aufzuhalten war Dimitri Kapitonov. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mit „ständigen Attacken“, so seine Marschroute, die Zehnergruppe an der Spitze gesprengt, entledigte sich beim Kilometer 32 gemeinsam mit Vorjahressieger Samson Loywapet der Begleiter Barnabas Kosgei und Francis Kurui (alle Kenia) und hängte nach einer weiteren Tempoverschärfung bei km 36 auch Loywapet ab. Der Rest war Willenssache. Oder wieder in Kapitonovs Worten: „Ein schönes Erlebnis.“ Ein solches hatten nicht alle am Sonntag. Bei den Herren stieg beispielsweise der deutsche Langlauf-Routinier Reiner Wachenbrunner wegen Atemnot aufgrund einer Pollenallergie aus. Bei den Damen quälte sich die favorisierte Russin Ludmilla Afonjuschkina mit Muskelproblemen über die Strecke. Sie wurde letztlich Zweite (Ergebnisse folgende Seite). Noch schlimmer erwischte es die drittplatzierte Äthiopierin Tsige Worku. Sie erreichte das Ziel entkräftet und in Socken. An einem Laufschuh hatte sich die Sohle abgelöst. Die Siegerin Valentina Delion hatte übrigens erst am Samstag für Regensburg gemeldet. Kein Experte hatte sie auf der Rechnung. Dimitri Kapitonov war dagegen schon im Vorfeld ein ganz heißer Tipp. Der coole Russe taute im Ziel langsam auf, als er seinen Zwillingsbruder in die Arme schloss. Alexander Kapitonov war zwar bei der Geburt 15 Minuten schneller als Dimitri - aber am Sonntag beim Regensburg-Marathon fast elf Minuten langsamer. erarbeitet von Schmitt, Peter |
| (29.5.) Running
Pur
berichtet:
75 000 Zuschauer an der Strecke - mehr als 7 500 Teilnehmer Neuer Streckenrekord beim Regensburger Stadtmarathon am Sonntag in Regensburg: Der favorisierte Russe Dimitri Kapitonov (33) siegte in der europäischen Spitzenzeit von 2:12:18 h und verbesserte die alte Bestmarke von 2:13:43 aus dem Jahre 1999 deutlich. Er sicherte sich damit den Sonderpreis, einen Skoda Fabia im Wert von 25 000 DM und 10 000 DM Siegprämie. Vor 75 000 begeisterten Zuschauer entlang der Strecke belegte in neuer persönlicher Bestzeit der Vorjahressieger Samson Loywapet (28) aus Kenia den zweiten Platz. Bei den Damen kam überraschend die Moldawin Valentina Delion (28) ganz oben auf das Treppchen. An dem Mega-Event hatten heuer zum ersten Mal mehr als 7 500 Lauf- und Skate-Begeisterte teilgenommen. |
| (28.5.) Die erste Zusammenfassung von
mz-online:
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Weitere Laufberichte
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| (C) 2001 Gerhard Fenzl |