Vom München Road Runners Club gelesen:
| Rennen und Rollen für den Sieg
5357 Läufer und 845 Inline-Skater beim ersten Münchner Medien-Marathon Von Christian Adler Christian Ude war gut gelaunt. "Schießen ist die beste Ausrede, um
nicht mitlaufen zu müssen", scherzte der Oberbürgermeister. Punkt neun
drückte er an der Freimanner Lindberghstraße auf den Abzug seiner Pistole.
Startschuss für 5357 Läufer beim ersten "Medien-Marathon München". Zuvor
waren bereits 845 Inline-Skater um 8.45 Uhr auf die 42,195 Kilometer lange
Piste gerollt. Die Afrikaner liefen allen
davon | |
| 16. Oktober 2000 | |
| AZ-Umfrage | |
| 42 Kilometer - wie war's? | |
| Joachim Heim (38), Sachsenkam: Meine Zeit liegt bei 2:36:45. Damit bin ich total zufrieden. Der Marathon war hart. Ich bin total kaputt. Ich bin das letzte Mal vor zwölf Jahren gelaufen. Mich hatte es aber gereizt, in München an den Start zu gehen. Das Publikum war gut. Ab Kilometer 30 in Unterföhring war die Strecke leider sehr öde. | |
| Bernadette Hudy (37), München: Schön dass es in München endlich wieder einen Marathon gibt. Ich habe Platz vier belegt. Der Lauf verlief für mich nicht schlecht. Meine 2:55:14 sind eine angemessene Zeit. Denn es war ziemlich warm, und es gab einige Hügel. Die Münchner haben mich angefeuert und nach vorne gepeitscht. | |
| Ursula Rößler (49), Erding: Ich bin meinen
ersten Inline-Marathon gelaufen. Ich wollte das unbedingt mal
ausprobieren. Nach 30 Kilometern hatte ich Wadenkrämpfe. Aber ich habe es
geschafft. Genau zweieinhalb Stunden habe ich gebraucht. Ich bin stolz auf
mich. Die Atmosphäre und das Wetter beim Marathon waren einfach
super. | |
| Christian Müller (29), München: Ich wollte unter drei Stunden bleiben. Leider habe ich mein Ziel knapp verfehlt. Meine 3:00:10 sind aber persönliche Bestzeit. Der Marathon hat sehr viel Spaß gemacht. Ab Kilometer 30 gab es fast keine Zuschauer. Das hat an meiner Motivation genagt und Zeit gekostet. Start und Ziel sollte man auf den Marienplatz legen. |